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Creditreform schenkt der DKMS 1.000 Lebens-Chancen
Creditreform schenkt der DKMS 1.000 Lebens-Chancen
Creditreform spendet 1 Cent pro erteilter Wirtschaftsauskunft an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei
Neuss, 14.08.2006
Einen Scheck über 50.000 Euro hat Thomas Glatzel, Präsident des Gesamtvorstandes des Verbandes der Vereine Creditreform (VVC) an Stephan Schumacher, Direktor Spenderneugewinnung der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH, in den Räumen von Creditreform Köln überreicht.
Die Spende an die DKMS basiert auf einer Idee von Heike Schmitz von Creditreform Köln. Sie hatte in einem internen Ideenwettbewerb angeregt, für jede erteilte Wirtschaftsauskunft einen Cent für die Typisierung neuer Lebensspender durch die DKMS zur Seite zu legen. In den bundesweit 130 Creditreform Geschäftsstellen wird jetzt knapp ein Jahr lang Geld gesammelt, bis die bereits überwiesene Summe zusammen gekommen ist.
„Mit dem Geld wollen wir die wichtige Arbeit der DKMS unterstützen. Pro Jahr gibt es in Deutschland 11.000 Leukämie-Neuerkrankungen. 30 bis 40 Prozent davon benötigen neue Blutstammzellen, die von geeigneten Spendern stammen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, dass die Knochenmarkspenderdatei weiter ausgebaut werden kann“, so Thomas Glatzel. Stephan Schumacher von der DKMS betonte bei der Spendenübergabe die Bedeutung von Spenden für die DKMS: „Das ist ein wichtiger Beitrag zu neuen Lebens-Chancen, denn nicht jeder Mensch, der helfen möchte, ist auch in der Lage, die eigene Typisierung selber zu bezahlen – so sind dies 1.000 Hoffnungen auf Leben für Leukämiepatienten.“ Die jeweils 50 Euro, die eine Typisierung kostet, muss die DKMS aus Spenden aufbringen. Kontinuierliche Neuaufnahmen in die Datei sind sehr wichtig. Obwohl in der DKMS als weltgrößter Datei bereits weit über 1,4 Millionen Spender erfasst sind, sucht etwa jeder vierte Patient, der eine Stammzellspende benötigen würde, vergeblich den geeigneten Spender.
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